Hybrox 11 erhält „GUT (2,2)“ von Stiftung Warentest
In der Ausgabe 10/2025 bestätigt die Stiftung Warentest, was wir bei alpha innotec seit Jahren wissen: Wärmepumpen sind im Altbau nicht nur klimafreundlicher, sondern mittelfristig auch günstiger als Gasheizungen. In diesem Beitrag steigen wir ein bisschen tiefer in den Test ein und ergänzen den einen oder anderen Fakt, der aus unserer Sicht wichtig ist.
Das Testergebnis für die Hybrox 11 Wärmepumpe kurz zusammengefasst
Unsere Propan-Wärmepumpe Hybrox 11 wurde mit dem Gesamturteil „GUT (2,2)“ bewertet. Besonders freut uns, dass auch in allen drei Einzelkategorien gute Noten erreicht wurden:
- Energieeffizienz & Umwelteigenschaften im Heizbetrieb: gut (2,4)
- Handhabung: gut (1,8)
- Basisschutz persönlicher Daten: gut (2,1)
Keine der getesteten Wärmepumpen erreichte ein besseres Gesamtergebnis als „GUT“. Und: Unter allen Geräten erzielte die Hybrox 11 den niedrigsten Stromverbrauch bei mittlerem Klima.
Alle getesteten Wärmepumpen erreichten bei Betrieb mit einer Fußbodenheizung am Prüfpunkt plus 7 Grad eine sehr gute Effizienz. 2010 war übrigens das letzte Jahr, in dem die winterlichen Durchschnittstemperaturen im Minusbereich lagen. In den vergangenen 14 Jahren stiegen sie immer weiter an. Ein Argument mehr also für klimafreundliche, leistungsstarke und effiziente Wärmepumpen.
Wie wurden die Wärmepumpen getestet?
Getestet wurden fünf Luft-Wasser-Wärmepumpen bekannter Markenhersteller mit Propan als Kältemittel. Die Testumgebung bildet ein Altbau-Szenario mit Heizkörpern und Fußbodenheizung sowie einem typischen Heizenergiebedarf von 150 Kilowattstunden pro Quadratmeter ab. Auf ihrer Webseite hat die Stiftung Warentest eine ausführliche Beschreibung des Testverfahrens bereitgestellt. Wir haben das Wichtigste im nächsten Blogkapitel für dich zusammengefasst. Du kannst aber auch gleich zu den Anmerkungen unserer Entwicklung zu einigen Einzelergebnissen springen.
Kriterium „Energieeffizienz und Umwelteigenschaften im Heizbetrieb“ floss zu 70 % in die Gesamtnote ein
Die Außeneinheiten der Monoblock-Wärmepumpen liefen während der Tests in einer Kältekammer. An einem Prüfstand wurde zum Beispiel die Jahreseffizienz (Seasonal Coefficient of Performance SCOP) bei minus 10 Grad Celsius Außentemperatur für die mittlere Klimazone berechne, wenn die Wärmepumpe mit konventionellen Heizkörpern Vorlauftemperatur von 55 Grad Celsius erreichen muss. Bei Betrieb mit Fußbodenheizung und einer Vorlauftemperatur von 35 Grad Celsius lagen die Prüfpunkte für den Wirkungsgrad bei minus 7 und plus 7 Grad Celsius Außentemperatur.
Die Umweltauswirkungen durch den Stromverbrauch wurden für ein 140 m² großes Referenzgebäude mit jährlichem Wärmebedarf von 150 kWh/m² (insgesamt 21.000 kWh) ermittelt. Last, but not least, wurde der Schalldruckpegel bei -7 Grad Celsius in einer schallisolierten Klimakammer gemessen.
Kriterium „Handhabung“ floss zu 25 % in die Gesamtnote ein
Die Installationsanleitung und Betriebsanleitung der Wärmepumpen wurde fachlich bewertet und geprüft. Darüber hinaus wurden die Displaybedienung sowie Installation, Nutzung und Funktionsumfang der Smartphone-App beurteilt. Bei der Regelung des Heizstabes wurde analysiert, ob dieser nur zu- oder abschaltbar ist oder in mehreren Stufen beziehungsweise stufenlos zugeschaltet werden kann. Ebenso wurde überprüft, ob die Wärmepumpe die eingestellte Heizkurve einhält oder an verschiedenen Messpunkten von der gewünschten Heizkurventemperatur abweicht.
Kriterium „Basisschutz persönlicher Daten“ floss zu 5 % in die Gesamtnote ein
Hier wurden Dinge wie Datensparsamkeit der Apps, Passwortstärke der Nutzerkonten und die Netzwerksicherheit der Geräte gegen Hackerangriffe untersucht. Zusätzlich erfolgte eine Überprüfung der Datenschutzerklärung auf mögliche Mängel.
Anmerkungen unserer Entwicklung zu einigen Einzelergebnissen
Effizienz bei größerer Kälte
Wie bereits erwähnt, erzielte die Hybrox 11 unter allen getesteten Wärmepumpen den niedrigsten Stromverbrauch bei mittlerem Klima. Diese Klimazone wurde im Test so definiert: „im Jahresverlauf keine dauerhaften Temperaturen unter minus 10 Grad Celsius“. Sie umfasst damit praktisch ganz Mittel- und Osteuropa. Auch in vielen Regionen in Skandinavien sinken die Durchschnittstemperaturen im Winter nicht unter diese minus 10 Grad Celsius. Ein qualifizierter Handwerksbetrieb kann die Effizienz deiner Wärmepumpe an deinem Wohnort anhand von Klimakarten wie sie zum Beispiel der Bundesverband Wärmepumpe e.V. bereitstellt, ziemlich genau prognostizieren.
Silent Mode
Dem müssen wir leider widersprechen. Die Hybrox 11 verfügt über einen Silent Mode. Es gibt also die Möglichkeit, die Drehzahlen des Lüfters und des Kompressors zu drosseln und damit den Geräuschpegel zu senken. Allerdings kannst du ihn als Anlagenbetreiber nicht selbst aktivieren, sondern das ist eine Funktion, die deinem Installateur im Backend der Wärmepumpe zur Verfügung steht. Damit wollen wir vermeiden, dass der Silent Mode bei schallkritischen Aufstellungen deaktiviert wird und so gegen Lärmschutzregeln verstößt oder dass er im anderen Fall unnötig aktiviert wird. Wenn die Drehzahlen abgesenkt werden, beeinflusst das natürlich die Perfomance der Wärmepumpe. Übrigens konnten die vier besten Testgeräte, darunter auch die Hybrox 11, alle ein „gut“ bei der Messung des Schalldruckpegels erreichen.
Heizstab wird immer mit voller Leistung zugeschaltet
Ja, der Heizstab der Hybrox 11 liefert durchgängig 9 kW, wenn er eingeschaltet ist. Dennoch ist das Gerät über das Jahr betrachtet, im Test dasjenige mit dem niedrigsten Stromverbrauch, denn die Zuschaltung erfolgt erst bei hohen Minusgraden. Oder wie die Stiftung Warentest es in ihrem Testbericht ausgedrückt hat: „der [Heizstab] schluckt zwar viel Strom, aber nur an wenigen Tagen im Jahr.“ Die potenzielle Belastung des Stromnetzes beschreibt ein Szenario, das dich als Endkunden überhaupt nicht betrifft.
Temperatur-Regelung über Rücklauf
Bei manchen Wärmepumpen wird standardmäßig die Vorlauftemperatur, etwa 35 °C, eingestellt. Bei alpha innotec verfolgen wir jedoch die Philosophie, die Rücklauftemperatur zu regeln. Dadurch werden Wärmeverluste, zum Beispiel durch offene Fenster, automatisch ausgeglichen. Unsere Fachpartner sind dafür speziell geschult und verfügen über viel Erfahrung. Für dich hat diese Vorgehensweise also keinerlei Nachteile. Da für die Testumgebungen der Stiftung Warentest einheitliche Vorlauftemperaturen vorgegeben waren, musste im Labor ein wenig „mehr probiert werden“.













